In ihrer kommenden Ausstellung zeigt die GalerieN eine Auswahl von Werken aus der städtischen Kunstsammlung, auch als ein Beitrag zum Jubiläumsjahr der Stadt "1000 Jahre urkundliche Ersterwähnung".
Das Gros der Gemälde des Stadtarchivs stammt aus Schenkungen von Kunstschaffenden, die im Gegenzug zu der Möglichkeit, im Rathaus, dem Posthof oder dem Theater ausstellen zu können, eines ihrer Werke kostenlos „hergaben“. Im Jahre 1994 gab der damalige Stadtdirektor Heinz Intemann die Anweisung, dass der städtische Kunstbesitz in den Räumen des Stadtarchivs aufbewahrt und betreut werden sollte. Viele der Bilder hängen aber auch im Nienburger Rathaus und in den Außenstellen der Stadtverwaltung. Insgesamt umfasst die Sammlung beachtliche 500 Gemälde.
Hervorzuheben ist die Vielseitigkeit der Nienburger Kunstsammlung, die Werke aus dem 19. bis 21. Jahrhundert beherbergt und in der viele unterschiedliche Kunstschaffende vertreten sind. Von „A“ wie Amorelli bis „W“ wie Wieger sind es überegionale, aber in der Hauptsache regionale Künstlerinnen und Künstler, die sich in Nienburg einen Namen gemacht haben und die auch in so mancher Privatsammlung zu finden sind.
Aus der städtischen Sammlung sind nun einzelne Werke unterschiedlicher Technik ausgewählt worden, vorrangig solche, die sich mit dem Motivbereich "Stadtbild" befassen – eine Präsentation mit Wiedererkennungswert.
Die Ausstellung wird am Freitag, den 28. November, um 19.00 Uhr in einer Vernissage mit einem Grußwort von Bürgermeister Jan Wendorf und einer Einführungsrede von Patricia Berger (Stadtarchivarin) eröffnet.

